Presseinformation: Die Zukunft der Wärmeversorgung in Gauting

Informationsveranstaltung zur Kommunalen Wärmeplanung

Die Wärmewende ist einer der wichtigsten und zentralen Schritte auf dem Weg zur Klimaneutralität. Die Gemeinde Gauting hat sich frühzeitig auf den Weg gemacht und erarbeitet im Rahmen der kommunalen Wärmeplanung ein Konzept, um die Wärmeversorgung im Gemeindegebiet nachhaltig und zukunftssicher zu gestalten. Die kommunale Wärmeplanung wird in Zusammenarbeit mit der regionalen Energieagentur KLIMA³ und dem Ingenieurbüro greenventory erstellt. Ziel der kommunalen Wärmeplanung ist es, aufzuzeigen, wie eine klimaneutrale Wärmeversorgung erreicht werden kann. Dazu werden verschiedene Maßnahmen und Technologien zur Erzeugung, Verteilung und Nutzung von Wärme sowie Energieeffizienzpotenziale analysiert.

Ziele der Kommunalen Wärmeplanung

Am 26. März 2025 lädt die Gemeinde ab 19 Uhr alle Bürgerinnen und Bürger zu einer Informationsveranstaltung über die Wärmeplanung ins Rathaus Gauting ein. Die Energieagentur informiert an diesem Abend darüber, welche Ziele die Kommunale Wärmeplanung verfolgt und warum sie ein zentraler Baustein für den Klimaschutz der Gemeinde Gauting ist. Außerdem erfahren die Bürgerinnen und Bürger, was das Gebäudeenergiegesetz und die kommunale Wärmeplanung für sie bedeuten. Das Ingenieurbüro greenventory hat in einem ersten Schritt Analysen über den aktuellen Wärmebedarf und über die Potenziale zur Nutzung erneuerbarer Energien in der Gemeinde Gauting erstellt. Die Ergebnisse dieser Analysen werden im Rahmen des Informationsabends präsentiert. Im Anschluss werden die nächsten Phasen des Projekts vorgestellt und erläutert, wie Bürgerinnen und Bürger mitwirken können.

Individuelle Beratung an Thementischen im Anschluss an die Veranstaltung

Abschließend haben die Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, sich an Infoständen zu den Themen Sanierung, Fördermöglichkeiten, Wärmepumpen und Geothermie individuell beraten zu lassen.

Die Veranstaltung bietet eine gute Gelegenheit, Fragen zu stellen und sich über die anstehenden Veränderungen zu informieren. Die Erste Bürgermeisterin der Gemeinde, Dr. Brigitte Kössinger, hofft auf viele Interessierte an diesem Abend: „Ihre Meinung ist uns wichtig, denn nur gemeinsam können wir die Wärmeversorgung der Zukunft gestalten. Wir freuen uns auf Ihr Kommen und einen lebendigen Austausch!“

 

 

Presseinformation: „Das ist wie in der Sauna hier“

Interaktive Klimakinder-Ausstellung bringt Kindern und Lehrkräften das Thema Klimawandel näher

Gespannt sitzen die 21 Kinder der Klasse 3d der Christian Morgenstern-Grundschule Herrsching in einem Zelt und beobachten, wie sich ihre Atemluft auf die Temperatur auswirkt. Schon nach kurzer Zeit wird den ersten Kindern warm; die CO2-Ampel im Zelt springt auf orange und dann auf rot. „Genau das passiert auf der Erde auch gerade“, erklärt ihre Klassenlehrerin Michaela Dimbath. „Es wird immer wärmer.“

Im Treibhauszelt können die Kinder erspüren, wie sich die Erderwärmung anfühlt.

Die Kinder sitzen im sogenannten Treibhauszelt, das die Erderwärmung erfahrbar macht: Durch den CO2-Gehalt in der Luft steigt die Temperatur. Das Zelt ist Teil der interaktiven Wanderausstellung „Klima Kinder – Coole Köpfe gegen heiße Erde“, die in dieser Woche an der Christian Morgenstern Grundschule ihren ersten Einsatz im Starnberger Landkreis hat.

Die Ausstellung soll Kinder und Lehrkräfte für den Klimaschutz begeistern und das Thema in den Schulalltag integrieren.  Dabei führen die Lehrkräfte die Kinder mithilfe eines Leitfadens eigenständig durch die Ausstellung. So können sie die Inhalte in ihren eigenen Unterricht einbinden und kreativ vertiefen.

An insgesamt 13 Stationen erleben, entdecken, experimentieren, spielen, ertasten und erfühlen die Kinder, welche Möglichkeiten sie haben, um die Erde und das Klima zu schützen. „Dass die Ausstellung nicht nur theoretisches Wissen vermittelt, sondern die Kinder auch emotional anspricht, ist ein großer Pluspunkt der Ausstellung“, betont Josefine Anderer, Bildungskoordinatorin bei der Energieagentur KLIMA³.

Auf altersgerechte und spielerische Weise beschäftigen sich die Kinder so mit Themen wie dem Treibhauseffekt, den Folgen des Klimawandels weltweit, der Bedeutung erneuerbarer Energien und der Rolle der Mobilität. Susanne Hänel, Fachbeauftragte Umwelt im Landkreis Starnberg, hat die Erfahrung gemacht, dass der Einstieg in das Thema Klimawandel über die Tierwelt gut funktioniert. Dazu sammeln sich die Kinder um einen Teppich, auf dem die Kontinente und Klimazonen aufgedruckt sind. Nun sollen sie die Tierfiguren aus Holz ihrem Lebensraum zuordnen. „Die meisten Kinder mögen Tiere. Wenn sie sehen, wie der Klimawandel den Lebensraum vieler Arten auf der Erde bedroht, berührt sie das oft und motiviert sie, etwas zu tun.“

Welche Tiere leben auf welchem Kontinent? Der Klimawandel bedroht auch den Lebensraum vieler Tiere.

Finanziert wurde die Ausstellung von den Landratsämtern Starnberg, Fürstenfeldbruck und Landsberg und Lech, dem Energiewendeverein Starnberg, der Bürgerstiftung für den Landkreis Fürstenfeldbruck sowie der Kreissparkasse München-Starnberg-Ebersberg.

Ziel ist es, dass die Ausstellung möglichst durch alle Grundschulen in den Landkreisen Starnberg, Fürstenfeldbruck und Landsberg am Lech wandert. Die Koordination übernimmt die Energieagentur KLIMA³. Interessierte Schulen können die Ausstellung hier buchen.

Presseinformation: Pop up-Ausstellung mit Vorträgen und Beratung rund um die Wärmepumpe in Landsberg

Die Energieagentur KLIMA³ lädt in Zusammenarbeit mit der Verbraucherzentrale Bayern, dem LENA e. V. und der Fachstelle Klimaschutz am Landratsamt Landsberg zu einer Ausstellung rund um die Wärmepumpe ins Sternrad Haus im Quartier am Papierbach ein. Mit der Pop up-Ausstellung, einem Vortrag und Beratungsangeboten können sich Eigenheimbesitzer vom 19. bis zum 22. Februar über die Voraussetzungen und den effizienten Einsatz der Wärmepumpe informieren. Die Wärmepumpe gilt als Heiztechnologie der Zukunft, da sie auch für die meisten Bestandsgebäude klimafreundlich Wärme liefert.

„Wir freuen uns, dass wir mit der Ausstellung ein unkompliziertes Informationsangebot in Landsberg bieten, bei dem sich Eigenheimbesitzer unabhängig beraten lassen können“, sagt KLIMA³-Geschäftsführer Andreas Weigand. Hausbesitzer brauchen „Orientierung und eine Klärungshilfe, was die nächsten Schritte auf dem Weg zur Wärmepumpe sind“, weiß LENA-Vorstand Martin Törpe, der zusammen mit seinem Teamkollegen Werner Lauer in der Ausstellung präsent ist und Beratung anbietet. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme ist kostenlos.

Die Öffnungszeiten:
19.2.2025: 17 Uhr Ausstellungseröffnung
19 Uhr Vortrag „Wie kommt die Wärmepumpe in mein Haus? Wie gelingt die effiziente Installation?“
20.2.2025: 14-17 Uhr Ausstellung mit Beratung
21.2.2025: 14-17 Uhr Ausstellung mit Beratung
22.2.2025: 14- 17 Uhr Ausstellung mit Beratung

Presseinformation: Zugesagte Fördermittel für Heizungstausch auch nach Neuwahlen gültig

Möglicher Regierungswechsel ohne Einfluss auf bereits zugesagte Mittel

Jüngste Wahlkampf-Äußerungen zum Gebäudeenergiegesetz (GEG) haben für Verunsicherung bei Verbraucherinnen und Verbrauchern gesorgt: Was passiert mit bereits zugesagten Fördermitteln für den Heizungstausch, wenn sich die Regierung ändert? Können noch Anträge gestellt werden? „Eigentümer können beruhigt sein“, sagt Sigrid Goldbrunner, Energieexpertin bei der Verbraucherzentrale Bayern. „Ein Regierungswechsel hätte keinen Einfluss auf bereits zugesagte Förderungen. Die dafür benötigten Bundesmittel sind bereits reserviert.“ Gelder können drei Jahre lang abgerufen werden

Wer sicher sein möchte, dass der eigene Heizungstausch gefördert wird, sollte dennoch möglichst bald einen Antrag einreichen. „Nach der Genehmigung haben Antragssteller zwei Jahre Zeit, die bewilligte Förderung abzurufen – oder darauf zu verzichten. Es besteht keinerlei Verpflichtung zum Abrufen der Mittel; man kann auch im Nachgang einfach auf die Förderung verzichten“, so Goldbrunner.
Bei Fragen zum Heizungstausch hilft die Energieberatung der Verbraucherzentrale Bayern. Termine können bei KLIMA³ unter der Telefonnummer 08193 31239-11 oder unter 0800 809 802 400 vereinbart werden. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz.

Presseinformation: „Check dein Haus“-Aktion in Fürstenfeldbruck – Auftakt am 29. Januar 2025

Stadt Fürstenfeldbruck, Verbraucherzentrale Energieberatung und Energieagentur KLIMA³ starten Beratungsaktion mit Vor-Ort-Checks

Welche Heizungsalternative gibt es abseits der Fernwärme? Diese Frage stellt sich z. B. für die Fürstenfeldbrucker Stadtteile Aich, Puch, Lindach, Gelbenholzen sowie Teile der „alten“ Buchenau (der gesamte Bereich südlich der Bahnstrecke). Denn diese Quartiere können in den kommenden Jahren nicht an die Fernwärme der Stadtwerke angeschlossen werden.

Um Alternativen aufzuzeigen, starten die Stadt Fürstenfeldbruck, die Energieagentur KLIMA³ und die Energieberatung der Verbraucherzentrale Bayern im ersten Quartal 2025 eine Beratungsaktion mit Vor-Ort-Checks. Zum Auftakt findet am 29. Januar 2025 um 19 Uhr im Grünen Zentrum in Puch ein Informationsabend statt. Im Anschluss an die Veranstaltung können sich Interessierte direkt für eine Vor-Ort-Beratung anmelden.

Beim Vor-Ort-Termin erfahren die Eigentümerinnen und Eigentümer alles über die energetische Situation ihres Hauses oder ihrer Wohnung. Der Energieberater wirft einen Blick auf die Heizungsanlage sowie die Gebäudehülle des Wohnhauses. Der Haus-Check dauert rund ein bis zwei Stunden; im Anschluss gibt es einen schriftlichen Kurzbericht mit den Ergebnissen und Handlungsempfehlungen.

Die Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz. Regulär kostet die Beratung vor Ort einen Eigenanteil von 40 €. Diesen übernimmt die Stadt Fürstenfeldbruck im Rahmen der Kampagne für maximal 50 Beratungen in den oben genannten Ortsteilen.

Unabhängig von der Kampagne können sich Interessierte bei der Energieagentur über die verschiedenen Beratungsangebote der Verbraucherzentrale Energieberatung informieren: buero@klimahochdrei.bayern bzw. telefonisch unter 08193 31239-11.

Presseinformation: Große Nachfrage nach Haus-Checks in Germering, Berg, Hurlach und Igling

Vor-Ort-Energieberatungen schärfen den Blick für die energetische Situation der Eigenheime

Die KLIMA³ Energieagentur hat in Zusammenarbeit mit der Verbraucherzentrale und den Gemeinden Berg, Hurlach und Igling sowie der Stadt Germering zur großen „Check dein Haus“-Beratungsaktion eingeladen. Angesprochen waren alle privaten Haus- und Wohnungseigentümer im Gemeindegebiet.

Nach den Auftakt-Vorträgen in den einzelnen Kommunen haben sich insgesamt rund 110 Hausbesitzer für das anbieter- und produktneutrale Energieberatungsangebot bei sich zuhause angemeldet. Inzwischen sind die meisten der Vor-Ort-Beratungen abgeschlossen. Die Energieberater nahmen dabei nicht nur die Heizungsanlage unter die Lupe, sondern auch den Zustand der Gebäudehülle und die Option des Einbaus einer Wärmepumpe. Abschließend haben die Eigentümer einen schriftlichen Bericht mit Ergebnissen und Sanierungsempfehlungen erhalten, so dass sie nun an die Planung und Umsetzung der empfohlenen Maßnahmen gehen können.

Germerings Oberbürgermeister Haas begrüßte das neutrale Beratungsangebot: „Wenn Eigentümer ihr Gebäude für die Zukunft energetisch fit machen, ist das die beste Vorsorge gegen Kostensteigerungen bei Öl und Gas“ sagt er zum offiziellen Abschluss der Kampagne. Dem stimmten auch Hurlachs Bürgermeister Andreas Glatz und Bergs Bürgermeister Rupert Steigenberger zu: „Es ist wichtig, dass Bürgerinnen und Bürger einen Plan für Sanierung und Heizungstausch ihrer Eigenheime entwickeln.“

Iglings Bürgermeister Günter Först wünscht sich, „dass Hauseigentümer die energetische Sanierung und die Heizungserneuerung nicht auf die lange Bank schieben, auch wenn die Gemeinde bereits mehrere Wärmenetze betreibt bzw. deren Ausbau plant,“ sagte Först.

Einer der Teilnehmer betrachtet sein Haus nach der Vor-Ort-Beratung nun mit einem anderen Blick: „Der Gebäudecheck hat mir die Augen geöffnet und mich darin bestätigt, dass ich meine Ölheizung zeitnah durch eine Wärmepumpe ersetzten werde. Die Beratung hat mir außerdem aufgezeigt, welche weiteren Maßnahmen über den Heizungstausch hinaus sinnvoll sind.“

Die Gemeinden bzw. die Stadt haben im Rahmen der Kampagne die Eigenanteile in Höhe von 30 € für die Eigenheimbesitzer übernommen.

Auch nach Ende der Beratungsaktion sind weiterhin Vor-Ort-Beratungen möglich. Ab dem 1. Januar 2025 erhöht sich der Eigenanteil auf 40 €. Interessierte können sich bei der KLIMA³ Energieagentur unter der Telefonnummer 08193-31 23 911 oder am Landratsamt unter der Telefonnummer 08151-148-77442 bzw. per E-Mail an buero@klimahochdrei.bayern über die verschiedenen Beratungsangebote der Verbraucherzentrale Energieberatung informieren und einen Termin vereinbaren.

 

 

Presseinformation: Gemeinde Gauting startet Kommunale Wärmeplanung

Wie heizt Gauting in Zukunft?

Die Gemeinde Gauting hat die Klima- und Energieagentur KLIMA³ gemeinsam mit dem Ingenieurbüro greenventory GmbH mit der Erstellung der kommunalen Wärmeplanung beauftragt. Vor kurzem fand der offizielle Startschuss mit der Gemeinde statt. Gemeinsam mit Gautings Bürgermeisterin Dr. Brigitte Kössinger sowie den beteiligten Abteilungsleitungen der Verwaltung wurde der Ablauf der Wärmeplanung besprochen und Erwartungen sowie Herausforderungen thematisiert.

Die kommunale Wärmeplanung soll auf lokaler Ebene Lösungen und Maßnahmen entwickeln, wie die Wärmeversorgungsinfrastruktur der Gemeinde Gauting bis 2040 klimaneutral umgestellt werden kann. So werden im Zuge der kommunalen Wärmeplanung eine Wärmewendestrategie für das gesamte Gemeindegebiet erstellt sowie geeignete Maßnahmen definiert. Diese Erkenntnisse sind nicht nur für die Gemeinde Gauting wertvoll, sondern auch für Netzbetreiber und Energieversorger des Gemeindegebiets zur Anpassung der Energie- und Versorgungsinfrastruktur. Eigen­tümerinnen und Eigentümer von Gebäuden erhalten eine Orientierungshilfe für den Einbau nachhaltiger Heizungsanlagen. Dem geplanten Tiefengeothermie-Projekt wird bei der kommunalen Wärmeplanung ein hoher Stellenwert eingeräumt.

Bürgermeisterin Dr. Brigitte Kössinger unterstreicht die Bedeutung der kommunalen Wärmeplanung für Gauting: „Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen unserer Gemeinde benötigen möglichst viel Planungssicherheit. Wir hoffen, dass uns der Wärmeplan dabei helfen kann. Ziel der Planung ist es, den für Gauting besten und kosteneffizientesten Weg zu einer klimafreundlichen und fortschrittlichen Wärmeversorgung zu ermitteln.“

Aktuell wird die Bestandsanalyse erstellt, d. h. eine umfassende Erhebung der aktuellen Situation der Wärmeversorgung der Gemeinde Gauting einschließlich der vorhandenen Erzeu­gungs- und Verteilnetzinfrastruktur, der Abwärme­quellen und des Wärmebedarfs oder -verbrauchs. Die Bestandsanalyse legt den Grundstein für eine erfolgreiche Wärmewendestrategie.

Ziel ist es, die kommunale Wärmeplanung bis Mitte 2025 zu erarbeiten. Für das Gelingen des Projektes ist die Einbindung der Bürgerinnen und Bürger sowie der Politik, der Industrie, Gewerbe­treibenden, Handels- und Dienstleistungsunternehmen, der Wohnungswirtschaft und Landwirtschaft sowie weiterer Institutionen, Behörden und Träger öffentlicher Belange entscheidend. „Wir laden daher im Projektverlauf zum konstruktiven Austausch über das zukünftige Wärmeversorgung ein“, betont Tim Hennig, Projektleiter der Energieagentur KLIMA³. Über den genauen Zeitpunkt und Ablauf der einzelnen Infor­mationsveranstaltungen wird die Gemeinde Gauting mit der Energieagentur KLIMA³ rechtzeitig informieren.

Bildunterschrift: Bringen gemeinsam die Kommunale Wärmeplanung in Gauting auf den Weg (v.l.): Leiter Bereich Bauverwaltung Rainer Härta, Erste Bürgermeisterin Dr. Brigitte Kössinger, Umweltmanagerin Katja Bedenik Schwarzer, KLIMA³-Geschäftsführer Andreas Weigand, KLIMA³-Projektleiter Tim Hennig und Leiterin Bereich Hochbau Christine Ait

 

Presseinformation: Hurlacher lassen ihre Häuser checken

Vor-Ort-Beratung schärft den Blick für die energetische Situation der Eigenheime

Die Gemeinde Hurlach hat gemeinsam mit der KLIMA3 Energieagentur und der Energieberatung der Verbraucherzentrale Bayern zur „Check dein Haus“-Beratungsaktion eingeladen. Angesprochen waren alle privaten Haus- und Wohnungseigentümer im Gemeindegebiet.

Nach einem Auftakt-Vortrag haben sich knapp zwei Dutzend Hurlacher für das anbieter- und produktneutrale Energieberatungsangebot bei sich zuhause angemeldet. Der Energieberater nahm dabei nicht nur die Heizungsanlage unter die Lupe, sondern auch den Zustand der Gebäudehülle und die Option des Einbaus einer Wärmepumpe. Abschließend haben die Eigentümer einen schriftlichen Bericht mit Ergebnissen und Sanierungsempfehlungen erhalten, so dass sie nun an die Planung und Umsetzung der empfohlenen Maßnahmen gehen können.

Hurlachs Bürgermeister Andreas Glatz empfiehlt seinen Bürgerinnen und Bürgern einen Plan für Sanierung und Heizungstausch ihrer Eigenheime: „Wir möchten Hauseigentümer dabei unterstützen, sich neutral beraten zu lassen und ihr Gebäude für die Zukunft energetisch fit zu machen, und sich so gegen unberechenbare Kostensteigerungen bei Öl und Gas zu wappnen“ sagt er zum offiziellen Abschluss der Kampagne.

Einer der Teilnehmer betrachtet sein Haus nach der Vor-Ort-Beratung nun mit einem anderen Blick: „Der Gebäudecheck hat mir die Augen geöffnet und mich darin bestätigt, dass ich meine Ölheizung zeitnah durch eine Wärmepumpe ersetzten werde. Die Beratung hat mir außerdem aufgezeigt, welche weiteren Maßnahmen über den Heizungstausch hinaus sinnvoll sind.“

Die Gemeinde Hurlach hat im Rahmen der Kampagne die Eigenanteile in Höhe von 30 € für die Eigenheimbesitzer übernommen, ein kleiner Zuschuss kam vom Landratsamt dazu.

Auch nach Ende der Hurlacher Beratungsaktion sind weiterhin Vor-Ort-Beratungen möglich. Ab dem 1. Januar 2025 erhöht sich der Eigenanteil auf 40 Euro. Interessierte können sich bei der KLIMA³ Energieagentur unter der Telefonnummer 08193-31 23 911 oder per E-Mail an buero@klimahochdrei.bayern über die verschiedenen Beratungsangebote der Verbraucherzentrale Energieberatung informieren.

 

Rückblick: Info-Abende „Rund um die Wärmepumpe“ in Maisach, Utting und Seefeld

Im Rahmen der Woche der Wärmepumpe vom 4. bis 10. November hat KLIMA³ in Zusammenarbeit mit der Verbraucherzentrale zu drei Info-Abenden „Rund um die Wärmepumpe“ eingeladen.

An den Abenden, die sich insbesondere an Eigenheimbesitzer richteten, ging es um die Voraussetzungen und den Einsatz der Wärmepumpe, Pflichten und Fristen zum Heizungstausch sowie Sanierung Außerdem wurden Förderprogramme und Beratungsangebote vorgestellt. Im Anschluss an den Vortragsteil konnten sich die Teilnehmenden an verschiedenen Beratertischen produkt- und anbieterneutral beraten lassen.

Die Präsentation der Info-Abende können Sie sich hier als pdf herunterladen.

Großer Info-Tag mit Wärmepumpen zum Anfassen

Gut 400 Besucherinnen und Besucher nutzten den großen Info-Tag rund um die Wärmepumpe am 9. November in der Germeringer Stadthalle, um sich über die klimafreundliche Heiztechnologie zu informieren. Germerings Oberbürgermeister Andreas Haas hat den Info-Tag eröffnet und die Veranstaltung begrüßt. „Bei vielen steht eine Entscheidung in Sachen Heizung an, das merkt man heute“, sagte Haas. „Deshalb bin ich dankbar, dass die Agentur gemeinsam mit der Verbraucherzentrale und den Ausstellern hier diesen Info-Tag anbieten.“

Den ganzen Tag über konnten die Besucher Vorträge über Wärmepumpen, Sanierung, Heizungstausch und Fördermöglichkeiten hören. Parallel haben 15 Aussteller, allen voran Wärmepumpenhersteller, im Forum ihre Produkte und Dienstleistungen vorgestellt und Fragen der Besucherinnen und Besucher beantwortet.