Presseinformation: Die Wärmewende in der Gemeinde Egenhofen – welche Möglichkeiten haben Eigentümerinnen und Eigentümer?

Vortrag zur Zukunft der Wärmeversorgung in Egenhofen

Unter dem Motto „Gemeinsam. Wärme. planen“ hat die KLIMA³ Energieagentur zu einem Vortrag über die Zukunft der Wärmeversorgung im Rathaussaal der Gemeinde Egenhofen geladen. Egenhofens Bürgermeister Martin Obermaier begrüßte die rund 40 interessierten Bürgerinnen und Bürger.

Die Diskussion um das sogenannte Heizungsgesetz hat viele Menschen verunsichert. Um diese aufzulösen, gab Tim Hennig, KLIMA³-Referent für die kommunale Energie- und Wärmewende, einen Überblick über das Gebäudeenergiegesetz und das Wärmeplanungsgesetz sowie über das Zusammenspiel beider Gesetze.

„Haben Sie keine Sorge, Ihre bestehende Heizung muss nicht sofort ersetzt werden“, nahm Hennig den Anwesenden die Bedenken. „Erst wenn Ihre Heizung erneuert werden muss, gilt es, bestimmte Anteile an erneuerbaren Energien bei der neuen Heizung zu erfüllen.“

Was bei einer individuellen Heizungslösung für Privathaushalte zu beachten ist und welche Fördermöglichkeiten bestehen, erläuterte Energieberater Jürgen Honold. „Auch in Bestandsbauten kann eine Wärmepumpe in aller Regel problemlos eingesetzt werden“, erklärt Honold. „Es bedarf allerdings einer Prüfung durch einen Experten.“ Honold betonte, dass Maßnahmen zur Energieeinsparung mitbedacht werden müssen. So können schon kleine, kostengünstige Schritte. wie z.B. der hydraulische Abgleich, hohe Einsparungen bewirken. Beim hydraulischen Abgleich wird die Heizung durch einen Fachbetrieb so eingestellt, dass die Wärme im Haus gleichmäßig verteilt wird.

Gebäudeteile, die im Laufe der Jahre saniert werden müssen, wie beispielsweise Dach oder Fenster, sollten in diesem Zuge auch energetisch erneuert werden, empfahl Honold.

Abschließend erläuterte Tim Hennig die Funktionsweise und die Rahmenbedingungen von Wärmenetzen und gab einen Ausblick, welche Technologien und Wärmequellen auch im ländlichen Bereich grundsätzlich für ein Wärmenetz in Frage kommen. In einer umfangreichen Fragerunde konnten die anwesenden Bürgerinnen und Bürger im Anschluss ihre Fragen stellen.

Presseinformation: Wie sieht die Wärmeversorgung der Zukunft aus?

KLIMA³ Energieagentur lädt am 13. März 2024 in Germering und am 15. März in Althegnenberg zum Vortrag über die Wärmewende ein

„Gemeinsam. Wärme. planen“ – unter diesem Motto hat die KLIMA³ Energieagentur eine Vortragsreihe über die Zukunft der Wärmeversorgung organisiert.

Zum 1. Januar 2024 ist das vom Bundestag beschlossene Gebäudeenergiegesetz (GEG), das umgangssprachlich oft als „Heizungsgesetz“ bezeichnet wird, in Kraft getreten. Das Gesetz verfolgt das Ziel, durch einen schrittweisen Austausch von Öl- und Gasheizungen gegen erneuerbare Energiequellen das Heizen klimafreundlicher zu machen. Viele Menschen sind aktuell verunsichert, ob und was sie im Hinblick auf ihre Heizung tun müssen.

Damit die Bürgerinnen und Bürger erfahren, wie ihr Beitrag zur Wärmewende aussehen kann, lädt die KLIMA³ Energieagentur alle Interessierten zu einem Vortrag ein:
● am 13. März 2024 um 19 Uhr nach Germering in die Stadthalle (Nachtasyl, 3. Stock)
● am 15. März 2024 um 19 Uhr nach Althegnenberg, Rathaus

„Mit der Vortragsreihe „Gemeinsam. Wärme. planen“ bringen wir das Thema Wärmewende zu den Bürgerinnen und Bürgern“, erklärt der Geschäftsführer der Energieagentur, Andreas Weigand. „Wir möchten Orientierung und Antworten bieten, wie energetische Sanierung und Heizungstausch mit klimafreundlichen Lösungen vorbereitet werden können.“

Im Vortrag werden verschiedene Lösungen von einem Wärmenetzanschluss bis zu individuellen Heizungslösungen wie Wärmepumpen oder Biomasseheizungen aufgezeigt, auch einen Überblick über Förderprogramme wird es geben. Außerdem geht es um die gesetzlichen Rahmenbedingungen und die Frage, welche Gebiete gegebenenfalls an ein Wärmenetze angeschlossen werden können.

Ziel der Vortragsreihe ist, die Bürgerinnen und Bürger bei der Entscheidungsfindung zu unterstützen, unabhängig davon, ob sie im Einfamilienhaus oder Mehrparteienhaus wohnen. „Uns ist es wichtig, zu vermitteln, welche Optionen Hauseigentümer haben. Idealerweise gehen die Leute mit einem Plan im Kopf für die nächsten Schritte aus dem Vortrag nach Hause und packen die Umsetzung an“, sagt Weigand.

Zum Hintergrund: Bis spätestens 2040 sollen alle Gebäude in Bayern klimaneutral mit Wärme versorgt werden. Auch wenn Wärmenetze, dezentrale Erzeugungsanlagen, Geothermie und Abwärme künftig eine wachsende Rolle in der Wärmeversorgung spielen werden, sind für die Mehrheit der Gebäude weiterhin individuelle Sanierungs- und Heizungslösungen gefragt.

 

Presseinformation: Sanieren und Heizen im Mehrparteienhaus – Vortrag am 15. März in Kaufering

KLIMA³ Energieagentur lädt am 15.03.24 in Kaufering zum Vortrag ein

„Gemeinsam. Wärme. planen“ – unter diesem Motto tourt die KLIMA³ Energieagentur mit einer Vortragsreihe über die Zukunft der Wärmeversorgung durch die Region. Der Grund: Zum 1. Januar 2024 ist das novellierte Gebäudeenergiegesetz (GEG) in Kraft getreten. Das Gesetz verfolgt das Ziel, durch einen schrittweisen Austausch von Öl- und Gasheizungen gegen erneuerbare Energiequellen das Heizen klimafreundlicher zu machen.

Damit insbesondere Hausverwaltungen, Beiräte von Wohneigentumsanlagen und Vermieter sich auf die neuen Vorgaben einstellen können, lädt die KLIMA³ Energieagentur am Freitag, 15. März 2024 um 16 Uhr ins Sportzentrum nach Kaufering zum Vortrag mit dem Titel „Sanierung – Heizungstausch – Wärmenetz in Mehrparteienhäusern“ ein.

„In Mehrparteienhäusern und Wohnanlagen schlummern große energetische Einspar-Potentiale“, sagt Andreas Weigand, Geschäftsführer der KLIMA3 Energieagentur. „Mit dem Vortrag möchten wir auch Wohneigentümern und Vermietern Orientierung und Antworten bieten, wie energetische Sanierung und Heizungstausch mit klimafreundlichen Lösungen gelingen können.“

Im Vortrag werden verschiedene Sanierungsansätze bis hin zu Heizungslösungen, Praxisbeispiele sowie Wärmenetz-Optionen vorgestellt. Auch einen Überblick über aktuelle Förderprogramme wird es geben.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Gemeinde Kaufering und der Verbraucherzentrale Energieberatung statt.
Es ist eine Anmeldung erforderlich unter https://eveeno.com/klimahochdrei-waermegemeinsam-kaufering.

Weitere Informationen und Termine unter www.klimahochdrei.bayern/veranstaltungen.
Zum Hintergrund: Bis spätestens 2045 sollen alle Gebäude in Deutschland klimaneutral mit Wärme versorgt werden. Auch wenn Wärmenetze, dezentrale Erzeugungsanlagen, Geothermie und Abwärme künftig eine wachsende Rolle in der Wärmeversorgung spielen werden, sind für viele Gebäude weiterhin individuelle Sanierungs- und Heizungslösungen gefragt.

Presseinformation: Wie sieht die Wärmeversorgung der Zukunft aus? Vortrag in Egenhofen am 7. März 2024

KLIMA³ Energieagentur lädt am 7. März 2024 in Egenhofen zum Vortrag über die Wärmewende im Landkreis Fürstenfeldbruck ein

„Gemeinsam. Wärme. planen“ – unter diesem Motto hat die KLIMA³ Energieagentur eine Vortragsreihe über die Zukunft der Wärmeversorgung organisiert.

Zum 1. Januar 2024 ist das vom Bundestag beschlossene Gebäudeenergiegesetz (GEG), das umgangssprachlich oft als „Heizungsgesetz“ bezeichnet wird, in Kraft getreten. Das Gesetz verfolgt das Ziel, durch einen schrittweisen Austausch von Öl- und Gasheizungen gegen erneuerbare Energiequellen das Heizen klimafreundlicher zu machen. Viele Menschen sind aktuell verunsichert, ob und was sie im Hinblick auf ihre Heizung tun müssen.

Damit die Bürgerinnen und Bürger erfahren, wie ihr Beitrag zur Wärmewende aussehen kann, lädt die KLIMA³ Energieagentur alle Interessierten am 7. März 2024 um 19 Uhr nach Egenhofen in den Rathaussaal zu einem Vortrag ein. „Mit der Vortragsreihe „Gemeinsam. Wärme. planen“ bringen wir das Thema Wärmewende zu den Bürgerinnen und Bürgern“, erklärt der Geschäftsführer der Energieagentur, Andreas Weigand. „Wir möchten Orientierung und Antworten bieten, wie energetische Sanierung und Heizungstausch mit klimafreundlichen Lösungen vorbereitet werden können.“

Im Vortrag werden verschiedene Lösungen von einem Wärmenetzanschluss bis zu individuellen Heizungslösungen wie Wärmepumpen oder Biomasseheizungen aufgezeigt, auch einen Überblick über Förderprogramme wird es geben. Außerdem geht es um die gesetzlichen Rahmenbedingungen und die Frage, ob und gegebenenfalls wo Wärmenetze geplant sind.

Ziel der Vortragsreihe ist, die Bürgerinnen und Bürger bei der Entscheidungsfindung zu unterstützen, unabhängig davon, ob sie im Einfamilienhaus oder Mehrparteienhaus wohnen. „Uns ist es wichtig, zu vermitteln, welche Optionen Hauseigentümer haben. Idealerweise gehen die Leute mit einem Plan im Kopf für die nächsten Schritte aus dem Vortrag nach Hause und packen die Umsetzung an“, sagt Weigand.

Weitere Informationen unter www.klimahochdrei.bayern/veranstaltungen.
Zum Hintergrund: Bis spätestens 2040 sollen alle Gebäude in Bayern klimaneutral mit Wärme versorgt werden. Auch wenn Wärmenetze, dezentrale Erzeugungsanlagen, Geothermie und Abwärme künftig eine wachsende Rolle in der Wärmeversorgung spielen werden, sind für die Mehrheit der Gebäude weiterhin individuelle Sanierungs- und Heizungslösungen gefragt.

 

Presseinformation: Wärmenetz oder neue Heizung? Vortrag zur Wärmewende in Alling

Auch wenn die Geothermie-Bohrungen in Gilching und Germering möglicherweise nicht für ein Wärmenetz in Alling in Betracht kommen – es ist wichtig, dass Gemeinden wie Alling offen bleiben und die Entwicklungen in benachbarten Gebieten im Auge behalten, lautete das Resümee von Bürgermeister Stefan Joachimsthaler beim Vortrag in Alling. „Die Möglichkeit, von diesen Projekten zu lernen oder sogar Teil eines größeren regionalen Energiekonzepts zu werden, könnte langfristig eine Chance für die Gemeinde Alling bedeuten“, sagte Joachimsthaler.

Welche gesetzlichen Rahmenbedingungen seit dem 1. Januar 2024 gelten, welche Heizungsoptionen künftig gefördert werden und wie ein Wärmenetz in der Praxis funktioniert, das waren die Kernthemen des Vortragsabends in Alling, zu dem knapp 50 Interessierte in den Bürgersaal gekommen waren.

 

Mehr Förderung mit Sanierungsfahrplan

Josefine Anderer von der Energieagentur KLIMA³ skizzierte die gesetzlichen Rahmenbedingungen, die die Novellierung des Gebäudeenergiegesetzes und das Gesetz zur Kommunalen Wärmeplanung mit sich bringen. Denn der Wärmesektor ist das große Sorgenkind, wenn man die CO2-Emissionen anschaut. Dass durch die Verknüpfung von Gebäudeenergiegesetz und Wärmeplanungsgesetz eine zügige Abkehr von Gas und Öl eingeleitet worden ist, sei eine gute Nachricht, so Andreas Masch, Referent der Verbraucherzentrale Energieberatung. Er informierte über die Optionen bei der Gebäudesanierung und der Heizungsoptimierung sowie über die seit 1.1.2024 geltenden Erfüllungsoptionen für den Heizungstausch. Bei den Förderprogrammen ist ab 2024 ein neues Kapitel aufgeschlagen worden, denn unter bestimmten Voraussetzungen können jetzt bis zu 70% Förderung für den Heizungstausch im eigengenutzten Wohngebäude beantragt werden. “Mit einem sogenannten Individuellen Sanierungsfahrplan erhöhen sich die Förderquoten und auch die Höhe der förderfähigen Kosten bei Sanierungsmaßnahmen an der Gebäudehülle deutlich“, betonte Josefine Anderer. Das Gebäudeenergiegesetz sei viel besser als sein Ruf, resümierte sie, während Andreas Masch klar machte, dass das Thema Wasserstoff im Eigenheim keine Alternative ist.

 

Wärmepumpe oder Wärmenetz?

Doris Kömmling von der Fünfseenland Energiegenossenschaft berichtete vom Erfolgsprojekt des Wärmenetzes in der Gemeinde Seefeld, das seit 2021 auf 1,5 km Trassenlänge derzeit 18 vor allem größere, darunter auch kommunale Liegenschaften mit erneuerbarer Wärme auf Hackschnitzelbasis versorgt. „Kann Alling das auch?“ lautete dann auch die Frage eines Hausbesitzers. Immerhin konnte Bürgermeister Joachimsthaler zusagen, dass die Gemeinde die kommunale Wärmeplanung nicht auf die lange Bank schieben wird.

Weil es für viele Häuser in Alling nicht die eine Patentlösung gibt und sich vermutlich die Mehrheit der Hausbesitzer auf individuelle Heizungslösungen einstellen muss, äußerten sich mehrere Besucher dankbar für die Tipps und Empfehlungen. Auch die Hinweise auf die verschiedenen Beratungsformate der Verbraucherzentrale Energieberatung und der Energieagentur KLIMA³ wurden gerne mitgenommen. Aktuell gibt es an allen Beratungsstellen der Verbraucherzentrale in den drei Landkreisen noch freie Termine für Energiesprechstunden. Termine, auch für die sogenannten Vor-Ort-Checks, können bei der Energieagentur KLIMA³ telefonisch vereinbart werden unter 08193 – 31 23 911.

 

Die nächsten Vortragstermine zur Wärmewende sind am 7. März in Egenhofen, am 13. März in Germering und am 15. März in Althegnenberg. Beginn ist jeweils um 19 Uhr. Details sind unter www.klimahochdrei.bayern/veranstaltungen zu finden.

 

Presseinformation: Die Wärmewende in Eichenau, Gröbenzell, Puchheim – eine große, aber lohnende Herausforderung

Die Wärmewende in Eichenau, Gröbenzell, Puchheim – eine große, aber lohnende Herausforderung

„Gemeinsam. Wärme. planen“ – unter diesem Motto hat die Energieagentur KLIMA³ zu einem Vortrag über die Zukunft der Wärmeversorgung ins Puchheimer Kulturzentrum PUC geladen. Themen waren u.a. die Änderungen des Gebäudeenergiegesetzes, das umgangssprachlich auch als „Heizungsgesetz“ bezeichnet wird, sowie das Wärmeplanungsgesetz, das Kommunen verpflichtet, Wärmepläne zu erstellen. Die kommunalen Wärmepläne sollen den Bürgerinnen und Bürgern Planungssicherheit liefern, welche erneuerbaren Energieträger für die Nutzung in ihrem Gebäude geeignet sind. Gebäudeenergiegesetz und Wärmeplanungsgesetz sind inhaltlich miteinander verzahnt. Marie Hüneke, Referentin für die kommunale Energie- und Wärmewende bei der Energieagentur KLIMA³, gab hierzu einen umfassenden Überblick.

Herausforderung für die Kommunen
Begrüßt wurden die rund 65 interessierten Bürgerinnen und Bürger durch die Bürgermeister Norbert Seidl (Puchheim), Martin Schäfer (Gröbenzell) und Peter Münster (Eichenau). „Es ist schön, das gemütliche warme Zuhause genießen zu können, ohne sich über die Hintergründe Gedanken machen zu müssen. Doch ganz so einfach ist das leider nicht“, betonte Norbert Seidl. Die Stadt Puchheim hat sich bereits auf den Weg gemacht, die Erstellung einer kommunalen Wärmeplanung in die Wege zu leiten. Martin Schäfer sprach von einer großen Herausforderung für die Kommunen: „Die Bürgerinnen und Bürger wollen jetzt wissen, wo Wärmenetze entstehen sollen. Doch die Struktur dafür ist in unserer von Einfamilienhäusern geprägten Gemeinde schwierig. Bis Klarheit darüber besteht, ob und wo Wärmenetze entstehen könnten, wird es noch eine ganze Weile dauern“, führte Schäfer aus. Peter Münster kritisierte die noch ausstehende Klärung der Finanzierung der Wärmepläne für die Kommunen und die fehlende Ausgestaltung der Landesgesetzgebung. „Natürlich machen wir uns Gedanken, welche Wärmeversorgungsoptionen es für die Eichenauer Bürgerinnen und Bürger gibt, und erarbeiten Ideen. Aber durch die bestehenden Unklarheiten wird den Kommunen das Vorgehen erschwert.“

Das Haus fit machen für die Zukunft
Welche Aspekte Privathaushalte in Bezug auf ihre Heizung beachten sollten, erläuterte Alexander Waltner, Energieberater der Verbraucherzentrale. „Auch wenn es keine sofortigen Austauschpflichten gibt, ist es für Hauseigentümerinnen und -eigentümer sinnvoll, vorzusorgen und einen Plan zu entwickeln, wie Gebäudehülle und Heizung schrittweise für die Zukunft fit gemacht werden können“, empfahl der Energieexperte. Eine individuelle Energieberatung bietet KLIMA³ in Zusammenarbeit mit der Verbraucherzentrale an. Eine Terminvereinbarung ist unter der Telefonnummer 08193 – 3123911 möglich.
Auch auf die Energieversorger kommen in Sachen Wärmewende große Herausforderungen zu. Einen Einblick dazu gab Matthias Morche, Geschäftsführer der KommEnergie, die als Energiedienstleister für die Gemeinden Eichenau und Gröbenzell sowie die Stadt Puchheim zuständig ist.

Weg zur Wärmeversorgung mit erneuerbarer Energie 
Abschließend erläuterte Marie Hüneke die Funktionsweise und die Rahmenbedingungen von Wärmenetzen und gab einen Ausblick, welche Technologien und Wärmequellen für die drei Gemeinden grundsätzlich in Frage kommen könnten. In einer umfangreichen Fragerunde konnten die anwesenden Bürgerinnen und Bürger im Anschluss ihre Fragen stellen. „Wir sehen, dass die Wärmeplanung ein brandaktuelles Thema mit vielen Facetten, Hürden und Fragezeichen ist, aber es lohnt sich, gemeinsam den Weg zu beschreiten, um für die Region perspektivisch eine regionale und auf erneuerbaren Energien basierende Wärmeversorgung zu schaffen“, resümierte Marie Hüneke.

Presseinformation: Endspurt der Vortragsreihe zur Wärmeversorgung der Zukunft

Energieagentur KLIMA³ lädt am 30.01.24 in Alling und am 1.2.2024 in Puchheim zum Vortrag über die Wärmewende im Landkreis Fürstenfeldbruck ein

„Gemeinsam. Wärme. planen“ – unter diesem Motto ist die Energieagentur KLIMA³ in den letzten vier Monaten durch den Landkreis gereist, um über die Zukunft der Wärmeversorgung zu informieren.

Die vorerst letzten Vorträge finden am 30. Januar im Bürgerhaus in Alling und am 1. Februar im Puchheimer Kulturcentrum (PUC) statt. Alle Interessierten sind eingeladen zu erfahren, wie ihr Beitrag zur Wärmewende aussehen kann. „Mit der Vortragsreihe „Gemeinsam. Wärme. planen“ bringen wir das Thema Wärmewende zu den Bürgerinnen und Bürgern“, erklärt der Geschäftsführer der Energieagentur, Andreas Weigand. „Wir möchten Orientierung und Antworten bieten, wie energetische Sanierung und Heizungstausch mit klimafreundlichen Lösungen vorbereitet werden können.“

Dass das Thema Heizungstausch viele Menschen betrifft, liegt auf der Hand, denn zum 1. Januar 2024 ist das vom Bundestag beschlossene Gebäudeenergiegesetz (GEG), das umgangssprachlich oft als „Heizungsgesetz“ bezeichnet wird, in Kraft getreten. Das Gesetz verfolgt das Ziel, durch einen schrittweisen Austausch von Öl- und Gasheizungen gegen erneuerbare Energiequellen das Heizen klimafreundlicher zu machen.

Wärmepumpe oder Wärmenetz?

Um den Menschen die Verunsicherung zu nehmen, was sie im Hinblick auf ihre Heizung tun können, werden im Vortrag werden verschiedene Lösungen von einem Wärmenetzanschluss bis zu individuellen Heizungslösungen wie Wärmepumpen oder Biomasseheizungen aufgezeigt; auch einen Überblick über Förderprogramme wird es geben. Außerdem geht es um die gesetzlichen Rahmenbedingungen und die Frage, ob und gegebenenfalls wo Wärmenetze geplant sind.

Ziel der Vortragsreihe ist, die Bürgerinnen und Bürger bei der Entscheidungsfindung zu unterstützen, unabhängig davon, ob sie im Einfamilienhaus oder Mehrparteienhaus wohnen. „Uns ist es wichtig, zu vermitteln, welche Optionen Hauseigentümer haben. Idealerweise gehen die Leute mit einem Plan im Kopf für die nächsten Schritte aus dem Vortrag nach Hause und packen die Umsetzung an“, sagt Weigand.

Zum Hintergrund: Bis spätestens 2040 sollen alle Gebäude in Bayern klimaneutral mit Wärme versorgt werden. Auch wenn Wärmenetze, dezentrale Erzeugungsanlagen, Geothermie und Abwärme künftig eine wachsende Rolle in der Wärmeversorgung spielen werden, sind für die Mehrheit der Gebäude weiterhin individuelle Sanierungs- und Heizungslösungen gefragt.

 

 

Presseinformation: Mit gutem Gefühl Sanierung und Heizungstausch anpacken

Letzter Vortrag der Reihe „gemeinsam.Wärme.planen“ in Herrsching-Breitbrunn am 11. Januar 2024 

Eine Besucherin des Wärmevortrags in Pöcking formuliert ihr Anliegen ganz klar: „Man will doch bei der Planung des Heizungstausches ein gutes Gefühl haben, dass die Wärmepumpe für das nicht mehr ganz junge Eigenheim passt.“  

Genau darum geht es den Organisatoren der Vortragsreihe: Sie möchten Eigenheimbesitzerinnen und -besitzer über die verschiedenen Möglichkeiten informieren und zum Sanieren und klimafreundlichen Umrüsten der Wärmeversorgung motivieren. Der vorerst letzte Termin der Vortragsreihe „gemeinsam. Wärme. planen“ findet am Donnerstag, 11. Januar, um 19 Uhr im Mehrzwecksaal des Feuerwehrhauses in Breitbrunn statt. Die KLIMA3 Energieagentur veranstaltet diesen Vortrag in Kooperation mit dem Landratsamt, den Gemeinden und dem Starnberger Energiewendeverein für die Gemeinden Andechs, Inning und Herrsching.  

Den Experten geht es insbesondere auch darum, den Menschen die Verunsicherung zu nehmen, die durch die Diskussion über das sogenannte Heizungsgesetz aufgekommen war. Wenn absehbar ist, wie es 2024 mit der Förderung von Sanierung und Heizungstausch weitergeht, rechnen Fachleute mit einer großen Beratungsnachfrage. Deshalb empfiehlt Bürgermeister Christian Schiller den Vortrag nachdrücklich: „Die Veranstaltung ist eine hervorragende Chance. Nutzen Sie das Angebot, sich im Vortrag und auch bei der angebotenen Einzelberatung zu informieren.“ 

Neben den gesetzlichen Vorgaben des Gebäudeenergiegesetzes wird auch die kommunale Wärmeplanung erläutert. Energieberater Andreas Masch von der Verbraucherzentrale wird die Sanierung der Gebäudehülle und Optionen für den Heizungstausch skizzieren. Herbert Schwarz, Energieexperte im Landratsamt, wird einen Überblick über die neuen Konditionen der Bundesförderung für Effiziente Gebäude ab 2024 geben. 

Fit für die Wärmepumpe? 

Wärmenetze, dezentrale Heizungsanlagen und Geothermie gewinnen künftig zunehmend an Bedeutung. Dennoch müssen viele Hausbesitzerinnen und -besitzer insbesondere in ländlichen Wohngebieten weiterhin nach individuellen Lösungen suchen. Spätestens dann stellt sich gerade bei älteren Eigenheimen die Frage, ob das Haus fit für die Wärmepumpe ist. „Es gibt keinen Grund, darüber in Panik zu geraten, aber machen Sie sich auf die Socken und bemühen Sie sich um ehrgeizige Sanierungs- und Heizungslösungen“, lautet der Appell der Organisatoren – passend zum Sockenmotiv, mit dem derzeit auf Plakaten für die Veranstaltung geworben wird.  

 

Das Team der KLIMA3 Klima- und Energieagentur der Landkreise Starnberg, Fürstenfeldbruck und Landsberg am Lech

Presseinformation: KLIMA³ mit neuem Team und neuer Homepage

Neues Team, neue Homepage, neue Herausforderungen 

 KLIMA³ Energieagentur blickt zurück auf ein Jahr Arbeit und voraus ins neue Jahr 

Zum Jahresende freut sich die KLIMA³ Energieagentur nicht nur über eine neue Homepage, sondern vor allem darüber, dass das Team mit den beiden neu eingestellten Referenten Kommunale Wärme- und Energiewende nun – vorerst – komplett ist.  

Nach der Gründung im September 2022 durch die Landkreise Starnberg, Fürstenfeldbruck und Landsberg am Lech, der Personalsuche und der organisatorischen Aufbauarbeit war der Tag der offenen Tür im Juni 2023 der Startschuss für die Energieagentur. 

Neben der Beratung für Privathaushalte ist die Agentur auch für die Kommunen in den drei Landkreisen Ansprechpartner für alle Fragen rund um Energiewende und Wärmeplanung. Im Herbst hat die Energieagentur eine Vortragsreihe zur Zukunft der Wärmeversorgung organisiert: Bei den bislang 19 Abendveranstaltungen haben sich rund 1200 Teilnehmende über Wärmepumpe, Sanierung und Wärmenetze informiert. Mehr als 25 Referierende aus zehn Unternehmen und Vereinen haben an der Vortragsreihe mitgewirkt, die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister waren für ein Grußwort vor Ort und haben Fragen zu den Plänen ihrer Gemeinde beantwortet. 

„Hinter uns liegt ein aufregendes Jahr! Herausfordernd waren die vielen verschiedenen fachlichen Themen und parallel der Aufbau des Unternehmens, insbesondere des Teams“, resümiert der KLIMA³-Geschäftsführer Andreas Weigand. „Ich freue mich, dass wir mit motivierten, tollen Menschen in das Jahr 2024 starten können!“ 

Im kommenden Jahr plant die Energieagentur u.a. eine Kampagne zu klimafreundlichen Heizungslösungen für Mehrparteienhäuser. 

 

Presseinformation: Richtig heizen und dabei Geld sparen

Mit der richtigen Einstellung der Heizung und einfachen Maßnahmen können Verbraucherinnen und Verbraucher Energie und Geld sparen und gleichzeitig das Klima schonen. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale Bayern gibt hilfreiche Tipps.

Auch wenn Heizen in diesem Jahr voraussichtlich günstiger wird als 2022 – das Erwärmen von Räumen verschlingt in Privathaushalten rund 70 Prozent der Gesamtenergiekosten. Daher machen sich schon kleine Sparkniffe schnell im Geldbeutel bemerkbar.

Die optimale Raumtemperatur
Jedes Grad Raumtemperatur weniger spart bis zu sechs Prozent Energie. Angenehm warm sollte es dennoch bleiben. Im Wohnzimmer rät die Energieberatung der Verbraucherzentrale Bayern daher zu 20 Grad. Im Schlafzimmer reichen oft 18 Grad, in weniger genutzten Räumen sogar 16 Grad. Auch nachts und wenn niemand zu Hause ist, kann die Temperatur gesenkt werden. Kälter als 16 Grad sollte es jedoch nicht werden, da sonst Schimmel droht und das Aufheizen der Räume viel Energie verbraucht. Ein programmierbarer Thermostat hilft beim Einstellen von Zeit und Temperatur.

Richtig lüften hilft beim Sparen
Die wichtigste Regel beim Lüften in der Heizperiode lautet: Mehrfach täglich stoßlüften statt Fenster dauerhaft kippen. Fenster sollten komplett für wenige Minuten, möglichst mit Durchzug, geöffnet werden. Dies sorgt für einen schnellen Luftaustausch, ohne dass die Wände auskühlen.

Keine Möbel und Vorhänge vor dem Heizkörper
Heizkörper sollten nicht durch Verkleidungen, Möbel oder Vorhänge abgedeckt werden. Nur so ist die Leistung der Heizung voll nutzbar und die Thermostate funktionieren optimal. Da auch Staub die Wärmeabgabe mindern kann, sollten die Heizkörper regelmäßig entstaubt werden.
Auch Luft im Heizsystem sorgt für einen erhöhten Energieverbrauch. Um Heizkörper zu entlüften, wird das Entlüftungsventil mit einem speziellen Schlüssel geöffnet, so dass die eingeschlossene Luft entweichen kann. Sobald nur noch heißes Wasser austritt, sollte das Ventil wieder fest verschlossen werden. Bei Häusern oder Wohnungen mit mehreren Etagen sollten zunächst die Heizkörper in den unteren und zum Schluss die in den obersten Etagen entlüftet werden.

Fenster und Außentüren abdichten
Undichte Fenster und Außentüren sorgen nicht nur für unangenehme Zugluft; durch sie heizen Verbraucherinnen und Verbraucher sprichwörtlich zum Fenster hinaus. Ob eine Erneuerung der Dichtung oder ein Nachjustieren nötig ist, lässt sich mit einem Blatt Papier testen: Dieses klemmt man zwischen Fensterrahmen und -flügel. Lässt es sich bei geschlossenem Fenster nicht herausziehen, ist das Fenster an dieser Stelle dicht.

Bei Fragen zum Thema Heizen hilft die Energieberatung der Verbraucherzentrale Bayern. Die Beratung findet online, telefonisch oder in einem persönlichen Gespräch statt.
Einmal monatlich findet eine Energieberatung bei der KLIMA³ Energieagentur in Türkenfeld in Kooperation mit der Verbraucherzentrale statt. Weitere Standorte sind Germering, Gröbenzell, Kaufering, Landsberg am Lech und Starnberg. Terminvereinbarungen sind möglich unter 08193 31239-11 oder unter 0800-809 802 400. Die Energie-Fachleute beraten anbieterunabhängig und individuell. Mehr Informationen gibt es auf www.verbraucherzentrale-energieberatung.de oder unter www.klimahochdrei.bayern.